Esther Dilcher setzt über 1,2 Millionen Euro für Denkmäler in ihrem Wahlkreis durch

Der Haushaltsausschuss hat heute insgesamt 30 Millionen Euro im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VII für den Denkmalschutz freigegeben. Damit können Denkmalschutzprojekte bundesweit gefördert werden. Der Wahlkreis Waldeck profitiert davon mit 1,22 Millionen Euro.

„Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, mit dem nunmehr siebten Denkmalschutz-Sonderprogramm wichtige Denkmäler und Kleinode in meinem Wahlkreis zu fördern und zu ihrem Erhalt beizutragen“, kommentiert die Abgeordnete den großartigen Erfolg.

Oft dient diese Förderung neben dem reinen Denkmalschutz zugleich noch anderen, wichtigen Zielen. So soll beispielsweise in dem mit 100.000 Euro geförderten Junkernhof in Meimbressen künftig die international renommierte Kasseler Stottertherapie ihren Stammsitz finden.

„Ich finde diese Verbindung sehr begrüßenswert und bin überzeugt, dass Denkmäler auf diese Art und Weise ganz anders lebendig bleiben“, so Esther Dilcher.

Für die vier Projekte aus dem Wahlkreis Waldeck, die nun anteilig vom Bund gefördert werden, hatte Esther Dilcher im Vorfeld intensiv geworben.

1. Junkernhof in Meimbressen

Der Junkernhof Meimbressen erhält Bundesmittel zur weiteren Sanierung. „Das ist eine wunderbare Nachricht“, kommentiert Esther Dilcher die bewilligten Fördermittel des Bundes. Der Bund übernimmt von den 300.000 Euro, die für die Sanierung der Remise und des Turmhauses benötigt werden, 100.000 Euro.

 

 

2. Nikolaikirche in Korbach

„Das ist ein guter Tag für Korbach und die Gemeinde der Nikolaikirche“, freut sich die Abgeordnete Esther Dilcher über die Bewilligung von Fördermitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. „Damit bleibt ein Wahrzeichen der Hansestadt Korbach lebendig, wird für zukünftige Generationen erhalten und auch weiterhin kunst- und kulturbegeisterte Besucherinnen und Besucher nach Korbach locken“, so Esther Dilcher weiter. Und in der Tat besticht die große, dreischiffige, spätgotische Hallenkirche Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut) durch den stattlichen, vorgebauten Westturm (wurde bereits 1359 errichtet) sowie im Kircheninneren durch den barocken Flügelaltar und das Grabmal des Waldecker Fürsten Georg-Friedrich (1620 -1692). Von den 2,74 Millionen Euro, die für die Sanierungsmaßnahmen der Nikolaikirche veranschlagt sind, übernimmt der Bund 500.000 Euro.

3. Kloster-Ruine Ober-Werbe in Waldeck

„Der Erhalt der Kloster-Ruine ist für viele, die im Waldecker Land zu Hause sind, eine Herzensangelegenheit“, begründet die Esther Dilcher ihren nachdrücklichen Einsatz für die Kloster-Ruine. „Der Blick von der Ruine in das Waldecker Land sei malerisch und die Ruine sei gleichzeitig auch Lebensraum für den Wanderfalken, ein in seinem Bestand gefährdeter einheimischer Raubvogel. Der nach dem Dreißigjährigen Krieg einsetzende Verfall des Klosters Ober-Werbe hat in der Tat eine der reizvollsten Ruinen des Waldecker Landes geschaffen. Von den anfallenden Gesamtkosten in Höhe von 250.000 Euro übernimmt der Bund 120.000.

4. Gebäude Markt 5 in Hofgeismar

„Es war mir persönlich eine große Freude, dass ich zu der weiteren Verschönerung meiner Heimatstadt – der Stadt, in der ich geboren und aufgewachsen bin – beitragen konnte“, kommentiert Esther Dilcher die Nachricht. Der Startschuss für die Sanierung war bereits im Februar 2018 gefallen. Damals wurde die östliche Fassade in Angriff genommen. Die Sanierungsmaßnahmen für das Haus Markt 5 sind jedoch umfangreich und werden auf mindestens 2 Millionen Euro geschätzt. „Da kommt die Unterstützung durch den Bund gerade im richtigen Augenblick“, freut sich Esther Dilcher, die auch vom zukünftigen Nutzungskonzept des Hauses Markt 5, das Tourismus und Naturschutz unter einem Dach vereinen wird, überzeugt ist. Der Bund unterstützt die Sanierung, die sich auf insgesamt 2,32 Millionen Euro beläuft, mit 500.000 Euro.

„Ich freue mich, dass ich als Abgeordnete dazu beitragen kann, die wunderbaren Kulturdenkmäler meines Wahlkreises zu erhalten“, so Esther Dilcher abschließend.