Mein Weg in die Politik

 

Als Esther Anneliese Brand bin ich am 18. September 1965 in Hofgeismar geboren und dort mit meinem jüngeren Bruder Cyrill aufgewachsen. Bis heute bin ich familiär, politisch und gesellschaftlich in Nordhessen verwurzelt.

Mein Vater absolvierte seinen Schulabschluss über den Zweiten Bildungsweg und so kam es, dass wir eine Zeit lang gemeinsam über den Schulbüchern saßen. Mir wurde schon sehr früh klar, wie wichtig Bildung, Ausbildung und Weiterqualifikation für jeden Einzelnen sind. Dass die Ausbildung von Kindern in anderen Familien am Geldbeutel der Eltern scheiterte, empfand ich als ungerecht und versuchte durch Lerngruppen und Nachhilfe zu helfen.

Nach dem Abitur an der Albert-Schweitzer-Schule habe ich Rechtswissen-schaften in Marburg studiert und mein Studium mit dem 2. Juristischen Staatsexamen 1995 beendet. Um für Gerechtigkeit nicht nur im Gerichtssaal zu kämpfen, bin ich 1998 in die SPD eingetreten. Besonders die Wünsche und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger unserer Region liegen mir am Herzen. Seit vielen Jahren habe ich ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.

Insgesamt 12 Jahre lang war ich Stadtverordnete in meiner Heimatstadt Hofgeismar, Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses und stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin. In Hofgeismar war ich Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und auch auf den Ebenen Kassel-Land und Hessen-Nord habe ich verschiedene Parteiämter bekleidet. Im Jahr 2008 habe ich für das Bürger-meisteramt in meiner Heimatstadt Hofgeismar kandidiert.

1999 erhielt ich die Zulassung als Rechtsanwältin, 2006 dann zur Fachanwältin für Familienrecht und im Jahr 2016 zur Notarin. Das wichtigste Mandat meines Lebens habe ich aber nicht in der Kanzlei erhalten, sondern bei der Bundestags-wahl 2017 von den Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises 167 Waldeck.

Im Paul-Löbe Haus auf dem Weg in mein Berliner Büro.

Seit 2017 bin ich Mitglied im Deutschen Bundestag in der SPD-Fraktion und im Rahmen dessen Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucher-schutz, im Unterausschuss zu Fragen der Europäischen Union, im Haushalts-ausschuss sowie im Unterausschuss Europarecht.

Bei all meinem Engagement kann ich immer auf die Unterstützung durch meine Familie zählen, vor allem auf meine drei Kinder Yannic Schenkel (1991), Fabienne Schenkel (1995) und Clara Amélie Dilcher (2002). In zweiter Ehe war ich von 2006 bis zu seinem Tod im Jahr 2020 mit dem Rechtsanwalt und Notar a. D. Heinrich A. Dilcher verheiratet.